Sonntag, 11. Dezember 2016

Unerhörte Musik | Newsletter | 2016 | Nr. 23

NEWSLETTER 2016 | Nr. 23
13. Dezember
BKA-Club-Konzert 16. Dezember

"Das Sujet ist für mich von untergeordneter Bedeutung; ich will darstellen, was zwischen mir und dem Objekt lebt."
(Claude Monet)
DEGEM,
kurz vor den Feiertagen setzt die Unerhörte Musik noch einmal zeitgenössische Akzente ...
Am kommenden Dienstag, 13. Dezember konzertiert in der Unerhörten Musik das junge TWO NEW DUO in der reizvollen Kombination Violoncello und Posaune mit Ellen Fallowfield und Stephen Menotti. Auf dem Programm stehen Werke von Simon Steen-Andersen, Hanna Eimermacher, Timothy McCormack, Caspar Johannes Walter, Beat Gysin UA, Ricardo Eizirik, Manfred Stahnke UA und Chikako Morishita, die allesamt in ihren Kompositionen mit zeitlicher Wahrnehmung experimentieren- durch das Nebeneinander und die Gleichzeitigkeit von kontrastierenden musikalischen und physikalischen Elementen, die auch gegenseitig Wechselwirkung entfalten:
Stockung | Stauung | Bewegung
Ruhe | Hyperaktivität
Wiederholung und Mikrotonalität als stabilisierende oder destabilisierende Kräfte...
Das Ergebnis: A Choreography of Time.


Das Jahresprogamm beschließt der Ausnahmemusiker Paul Frick, der auf der einen Seite zeitgenössischer Komponist ist, auf der anderen mit der  Kultformation Brand Brauer Frick  die Technoszene der Welt umkreist.
Im BKA CLUB Konzert am Freitag, 16. Dezember um 23:30 Uhr hat er Carte blanche und hat sich Ketan Bhatti, drums,keys, Matthias Engler, percussion, Milian Vogel, bass clarinet, percussion dazugeladen.
Ein White Set.
 Inhalt
 Dienstag, 13. Dezember | TWO NEW DUO
 Freitag, 16. Dezember | Carte blanche für: Paul Frick
Dienstag, 13. Dezember 2016 | 20:30 Uhr | TWO NEW DUO

TWO NEW DUO
Ellen Fallowfield, Violoncello
Stephen Menotti, Posaune


A Choreography of Time

Simon Steen-Andersen  
Study for String Instrument # 1 (2007)
In the performance notes for Study for String Instrument # 1, Simon Steen-Andersen writes: Movement of the sound or sound of the movement? One simple “sample” is repeated over and over and is slowly broken down in its individual elements in a process of autonomizing the movements themselves. The piece is notated only as movements (and can therefore be played on any string instrument and maybe even on other instruments), and it is just as much a choreography for the player as it is a sounding piece for the instrument. A choreographic game – or even a kind of dance, accompanying itself.
Simon Steen-Andersen, geboren 1976 in Odder (Dänemark). Musikalische Ausbildung (Komposition) ab 1998 in Århus bei Karl Aage Rasmussen, 2001/02 bei Mathias Spahlinger in Freiburg, 2003/04 bei Gabriel Valverde in Buenos-Aires und 2004–2006 bei Bent Sørensen und Hans Abrahamsen in Kopenhagen. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. von der Dänischen Kunststiftung, der Léonie-Sonning-Musikstiftung und den Darmstädter Ferienkursen (Kranichsteiner Musikpreis 2008); diverse Gastaufenthalte. Das Schaffen von Simon Steen-Andersen bietet ein sehr heterogenes Bild und umfasst neben Kompositionen für Solisten, Ensembles und Orchester (zum Teil mit ungewöhnlichen Zusatz-Instrumenten und Gerätschaften und verschiedenen elektroakustischen Dispositiven) auch audiovisuelle Installationen. Häufig wird die Musik durch Aktionen der Ausführenden um eine theatrale Dimension erweitert.

Hanna Eimermacher  
… aber unter uns bewegte sich Alles (2009/15)
für Posaune und Violoncello
In … aber unter uns bewegte sich Alles, Hanna Eimermacher employs a rich palette of fragile sounds gracefully floating through the harmonic spectrum. Through the combination of these sounds, rhythmic beatings appear, which Eimermacher sculpts into an other-worldly subterranean soundscape, exposing a sort of negative of the earlier material. Using sub-harmonic techniques on the cello and trombone, she evokes the surreal situation described by Samuel Beckett in Krapp’s Last Tape, from which the piece takes its title: “… aber unter uns bewegt sich Alles.”
“We lay there without moving, but under us all moved, gently up and down and side to side. Past midnight. Never knew such silence. The earth might be uninhabited.”
–Samuel Beckett, from Krapp’s Last Tape (1957)
Hanna Eimermacher. Kompositionsstudium bei Beat Furrer, Younghi Pagh-Paan, Mark Andre und Pierluigi Billone. 2010/11 Einladung als international research scholar an der University at Buffalo, New York. 2012 Berlin-Rheinsberger Kompositionspreis. 2014V Villa-Massimo-Stipendiatin. Aufführungen bei Märzmusik, Salzburger Biennale, SWR 2 Stuttgart, Oper Frankfurt am Main etc.

Ricardo Eizirik
Observations (2008)
für Violoncello solo
We are drawn into a rhythmic and gestural commentary by Ricardo Eizirik in his solo cello piece, Observations. It is the result of simple observations made while walking in Porto Allegre and Sao Paolo. Eizirik distils his impressions and memories of these cities into miniatures in order to invoke their sonic and social character.
Ricardo Eizirik, geboren 1985 in Brasilien, ist ein schwedisch-brasilianischer Komponist. Er studierte Musik und Komposition bei Antonio C. B. Cunha an der Bundesuniversität von Rio Grande do Sul (Brasilien), Komposition bei Isabel Mundry und Transdiziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste. Derzeit promoviert er an der Kunstuniversität Graz und der Zürcher Hochschule der Künste.2013 leitete er die am Institute for Computer Music and Sound Technology der Zürcher Hochschule der Künste gegründete Konzertreihe "Generator". 2014 gründete er zusammen mit Michelle Ziegler die Konzertreihe für aktuelle Musik "Kompakt am Montag" in Zürich; diese fördert experimentelle Musik aller Arten in einem unkonventionellen Raum.Neben seiner musikalischen Arbeit hat er mit verschiedenen Künstlern bei der Erstellung von Installationen, Performances und "site-specific"-Aktionen mitgearbeitet.
Timothy McCormack  
Heavy Matter (2012)
für Posaune solo
Timothy McCormack tries to create ‘molten sound’ in his work Heavy Matter by subjecting the musical material to processes that effect the density and rate of sound and presenting the performer with multilayered physical and musical parameters.
Timothy McCormack geboren 1984. McCormacks Musik wurde von bedeutenden Spezialisten-Ensembles aufgeführt wie dem ELISION Ensemble, musikfabrik, Ensemble SurPlus, Jack Quartet und dem Ensemble Dal Niente. McCormack ist Doktorand an der Universität Harvard  bei Chaya Czernowin, davor studierte er in Huddersfield bei Aaron Cassidy und Liza Lim. Wichtige Impulse erhielt er ausserdem durch Steven Takasugi, Roger Reynolds, Mark André, Claus-Steffen Mahnkopf, Amon Wolman, Jason Eckardt, Olga Neuwirth und Philippe Manoury. An der Hochschule für Musik Freiburg sowie an der Universität der Künste Berlin referierte er über seine Musik. Neben der Musik studiert McCormack auch zeitgenössischen Tanz mit Jill Johnson und arbeitete mit William Forsythe, John Jasperse, Christopher Roman und Riley Watts.
Caspar Johannes Walter 
Multiphonic Objects Gliding through 43-Tone Space (2014)
für Posaune und Violoncello
In Multiphonic Objects Gliding through 43-Tone Space, commissioned by TWO NEW for the Huddersfield Festival 2014, Caspar Johannes Walter uses scordatura and multiphonic techniques to explore sound colour within a microtonal sound world. The piece contains both precise microtones and flexible multiphonic sound objects. The safe ground of a fundamental slides away and the sound world shifts in pitch and timbre.
Caspar Johannes Walter, geboren 1964 in Frankfurt/Main, studierte Komposition bei Johannes Fritsch an der Musikhochschule Köln. 1985 war er Mitbegründer des Kölner Thürmchen Verlages und 1991 des Thürmchen Ensembles, in dem er auch als Cellist tätig ist. Er erhielt zahlreiche international bedeutende Kompositionspreise und verschiedene Stipendien und war 2002/2003 Komp
ositionslehrer und composer in residence an der University of Birmingham/England. Seine in Zusammenarbeit mit dem Thürmchen Ensemble vom deutschen Musikrat bei Wergo produzierte Portrait-CD erhielt 1998 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Manfred Stahnke  
Dunkle Materie (2016)
für Posaune und Violoncello UA
The programme returns to an investigation of harmony and just-intonation in a new piece by Manfred Stahnke, Dunkle Materie. The material moves in accelerating gestures from one solid harmonic structure to another. The space between these structures is continuously shifting, redefining our perception of consonance and dissonance. Stahnke provides moments of orientation in a ritornello form, enabling the audience to observe more clearly the exploration of resonance, multiphonics, and harmonic compounds in their various forms.
Manfred Stahnke, 1951 in Kiel geboren, studierte ab 1966 in Lübeck, Freiburg, Hamburg und in den USA Komposition, Musikwissenschaft und Computermusik, letzteres 1979/80 speziell bei John Melby (Urbana, Illinois) und John Chowning (Stanford, California). Examen in "Musiktheorie und Komposition" 1973 in Freiburg. 1979 Promotion in Hamburg bei Constantin Floros über Pierre Boulez. Lehrer in Komposition Wolfgang Fortner, Klaus Huber, Ben Johnston und György Ligeti. Kompositionen: Oper "ORPHEUS KRISTALL", mit Internetmusikern in Zusammenarbeit mit Georg Hajdu ("quintet.net"), Münchener Biennale 2002; sowie neben vier Orchesterwerken viel Kammermusik, teils mit mikrotonalen Synthesizern - für Ensembles wie ensemble modern (Frankfurt), Nieuw Ensemble (Amsterdam), ensemble intercontemporaine (Paris), ensemble Intégrales (Hamburg), ensemble avance (Stuttgart), l'art pour l'art (Winsen), WireWorks (Hamburg), Chaosma (Hamburg), ensemble 13 (Baden-Baden), Bugallo Williams Piano Duo (Chicago) etc.. Ab 1983 Lehrbeauftragter im Musiktheoriebereich an der Hochschule in Hamburg, seit 1989 Professor. Aufbau des "IMEC"-Computermusikinstituts dortselbst zusammen mit Kiyoshi Furukawa. Leitung des musikalischen Bereichs des Multimediasymposiums "INTERFACE II" in Hamburg. Projektleitung und Gestaltung des Kongresses "Bilder einer Musik" 1988. Mit dem ensemble CHAOSMA zusammen mit dem Multimediakünstler Kiyoshi Furukawa Reisen in viele Kontinente. Als Komponist tätig im Musikbeirat des Goethe-Instituts München. Seit 1999 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Beat Gysin   
Chronos (2016)
für Posaune und Violoncello UA
Beat Gysin’s new work will draw on material from a recent composition Chronos, written in 2015 for Stephen Menotti and Ensemble Recherche, in which two vocalists and the instrumentalists encircle a group of players, initially consisting of a string trio, and ultimately the cello alone. The piece has a ritualistic nature like that found in folk dances around the world, but it can also be viewed as an experiment in the interplay between musical gesture and physical/sonic spacialisation using only acoustic instruments.
Beat Gysin studierte in Basel Klavier, Chemie, Komposition (Th. Kessler, H. Kyburz) und Musiktheorie (R. Moser, D. Müller-Siemens). Der Komponist stammt aus einer Musikerfamilie und schrieb seit seiner Jugend über fünfzig (z.T. preisgekrönte) Werke für verschiedene Besetzungen; von Solo– bis Orchesterwerken. Hervorgehoben seien Aufführungen durch das Arditti-Quartett, die Basler Madrigalisten und die vielen Aufführungen durch die Ensembles Windspiel und umsn`jip.
Ein besonderes Interesse von Beat Gysin gilt - über das klassische Komponieren hinaus - der Räumlichkeit klingender Phänomene. Ungewohnte Aufstellung der Instrumente und Mehrkanal-Tonband-Kompositionen erschaffen in seinen Werken überraschende Klangraumgebilde, welche die Musik in sich einbetten und verstärkt ein „euklidisches“, dreidimensionales Hören herausfordern, so zum Beispiel im Wahrnehmungsspiel „Hinter einer Glaswand“ oder in der Kammeroper „Marienglas“. Beat Gysin realisierte und realisiert an ausgewählten Orten Musiktheater, die sich mit dem Zusammenwirken zwischen der Szenerie des Ortes und den musikalischen Inhalten befassen, so zum Beispiel die Unterwasseroper „Skamander“ oder das Klang-Raum-Stück „Wasserreservoir“. Als weiteres Resultat seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Themenkreis „Musik und Raum“ hat Beat Gysin zwei Serien von Musikräumen entwickelt und mitentwickelt, "Adyton" und "Modula", die variabel sind und sich direkt zur Musik verändern, respektive bewegen können und die als Leichtbauten transportabel sind. Vorträge an verschiedenen Fachhochschulen, Vorstandsarbeit im Schweizerischen Tonkünstlerverein und dem Festival ZeitRäume Basel für Musik und Architektur runden seine Arbeit ab. Beat Gysin ist ein Gründungsmitglied der Biennale ZeitRäume Basel.
Chikako Morishita  
One Arm (2014)
für Posaune und Violoncello
Chikako Morishita’s work, One Arm, is the musical setting of a short story by the Japanese author Yasunari Kawabata, in which the main character removes her arm and lends it to a man. One Arm is composed in the form of two “songs” and plays with the idea of emotional and physical detachment. The performer is presented with multiple layers of material that is to be realized simultaneously. Because this is physically impossible, the material itself becomes broken up but still maintains its character. Morishita uses the repetition of the three main groups of musical (and text) material on multiple temporal layers to leave an impression on the memory of the listener. Chikako Morishita ist eine japanische Komponistin. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Huddersfield (UK). Sie arbeitete unter anderem mit Samuel Dunskombe, Ellen Fallowfield, Stephen Monotti, Timothy O’Dwyerund Heather Roche zusammen. Etliche ihrer Werke wurden bei Huddersfield Contemporary Records aufgenommen und ihr Bassklarinetten-Solo “Skin, Gelatin, Soot”, geschrieben und uraufgeführt von Carl Rosman, wird im Verlauf dieses Jahres auf dessen neuer CD erscheinen.

Die Cellistin Ellen Fallowfield ist eine aktive Interpretin und Forscherin im Feld der zeitgenössischen Musik. Sie studierte Violoncello bei Martina Schucan an der ZHDK in Zürich und bei Andreas Lindenbaum an der KUG in Graz. Spezialisierte Studien im Bereich der Interpretation zeitgenössischer Musik unternahm sie an der Hochschule für Musik in Basel und beim Klangforum Wien an der KUG Graz. Ein Stipendium des Leverhulme Trust ermöglichte ihre PhD-Studien an der University of Birmingham/Hochschule für Musik Basel (Performance-Praxis von zeitgenössischer Cellomusik). Sie erweiterte ihre PhD-Arbeit und konzipierte damit die Internetseite www.cellomap.com. Als Interpretin Neuer Musik ist sie an wichtigen internationalen Festivals aufgetreten (Ultraschall Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival, Mixtur Barcelona, Musik Triennale Köln, Acht Brücken neue Musik für Köln, Musikfest Berlin, Lucerne Festival) und ist Gründungsmitglied verschiedener Ensembles, darunter Eunoia Quintett, Two New und Lemniscate. Die enge Zusammenarbeit mit etablierten und vielversprechenden jungen KomponistInnen ist ein essentieller Teil ihrer Arbeit.

Der amerikanische Posaunist Stephen Menotti lebt heute in Basel, Schweiz. Seine besondere Leidenschaft auf dem Gebiet der Neuen Musik führte ihn bereits zu zahlreichen Ensembles, darunter die MusikFabrik, Klangforum Wien, Ensemble Modern, das International Contemporary Ensemble (ICE) und das Knights Chamber Orchestra. Stephen studierte Posaune bei James Desano, an Oberlin College (USA), und Mike Svoboda an der Hochschule für Musik Basel (CH). Nach dem er Teilnehmer beim Stockhausen Kursen in Kürten war, spielte er in mehrere Konzerte und Aufführungen Stockhausens Musik, unter anderem beim Uraufführung MITTWOCH aus LICHT mit den Birmingham Opera Company. Als vielseitig Darsteller, tretet er regelmässig in verschiedenen Szenen auf: als Solist, Kammermusiker, Orchestermusiker und im Theater. Er ist Gründungsmitglieder des Eunoia Quintetts, mit wem er viele Kompositionsauftrags gegeben und uraufgeführt hat und Mitglied in dem Ensemble Collegium Novum Zürich.
 

www.twonewduo.com

Freitag, 16. Dezember 2016 | 23:30 Uhr | Paul Frick
BKA CLUB Konzert
WHITE SET
Carte blanche für:  Paul Frick
Paul Frick, keys, percussion
Ketan Bhatti, drums,keys
Matthias Engler, percussion
Milian Vogel, bass clarinet, percussion.

Paul Frick, der auf der einen Seite Werke für grosse Symphonieorchester und Opern schreibt, auf der anderen mit der  Kultformation Brand Brauer Frick  die Technoszene erfolgreich ist, wird im BKA CLUB etwas Neues schaffen, eine Überraschung für ihn selbst: White Set.
Paul Frick ist in Berlin geboren. Seit dem 12. Lebensjahr nahm er Kompositionsunterricht bei Il-Ryun Chung., 2000 bis 2008 studierte er bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin.
Ketan Bhatti war früh in der deutschen Jazz- und Hip Hop-Szene aktiv und studierte Jazz-Drums an der UdK Berlin. In seinen Kompositionen spielen subkulturelle Strömungen sowie die Interaktion akustischer und elektronischer Klanggestaltung eine wesentliche Rolle.
Matthias Engler erhielt eine studienvorbereitende Ausbildung im Hauptfach Schlagzeug am Studienseminar Kiel, anschließend studierte er klassisches Schlagwerk am Konservatorium Amsterdam. 2004 gründete er das Ensemble Adapter in Berlin.
Milian Vogel ist ein vielseitige Musiker als Schlagzeuger, Komponist und Bassklarinettist. Er spielte in den Formationen Laing, Nias und Hans Unstern Band.

 
Bevor wir uns mit einem Newsletter zu Beginn des neuen Jahres zu den beiden ersten Konzerten am 10. und 17. Januar zurückmelden, wünschen wir Ihnen gute und anregende Festtage!
Ihre Rainer Rubbert und Martin Daske



Die Unerhörte Musik wird gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten
Alle Veranstaltungen finden im BKA-Theater, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, statt. Telefon: 030 - 20 22 007
Eintritt: 13,- / 9,- €
Zehnerkarte: 80,- / 60,- € (übertragbar)


 
Sollten Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, schreiben Sie uns eine Mail mit dem Betreff "unsubscribe" an: unerhoerte.musik@web.de
  

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Von: Kevin Austin

Datum: Tue, 6 Dec 2016

Betreff: [cec-c] EASTFEST2016, Montreal, Canada




CESSA and the Concordia Electroacoustics Faculty welcome you to join us on Thursday, December 8, for a gathering meant to stimulate your intellects and celebrate the hard work of students, concluding the fall semester.


CESSA, ainsi que la Faculté Électroacoustique de Concordia vous souhaite la bienvenue le Jeudi 8 Décembre a la Sala Rossa, pour une nuit remplie de musique expérimentale pour célébrer la fin de semestre des éleves.


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-
Organized by CESSA, Concordia’s Electroacoustic Studies Student Association, EAST FEST 2016 will be a night showcasing new emerging talents and works of Concordia’s Electroacoustic Department, as well as celebrating the experimental and avant-garde in our musical expression.

Located in the bohemian setting of La Sala Rossa, CESSA aims to celebrate the electroacoustic community by creating a rich gathering filled with artists of all mediums and ideals.

Entry is PWYC.

The show will be split in two clear sections: 6pm-8:30pm is dedicated to engineered and fixed-media, with the faculty founder Kevin Austin himself opening the event by presenting 2 of his pieces.

After an hour break filled with free pizza, live ambient music and a dj-set, the event will conclude with live performances from 9:30pm until 1am. (Drinks will be sold at the bar).


- Oganisé par CESSA, l'association étudiante Électroacoustique de Concordia, EAST FEST 2016 servira de vitrine pour les nouveaux talents qui sortent tous frais du département Électroacoustique de Concordia. 

Situé à la Sala Rossa, CESSA célébrera la communauté électroacoustique a travers un événement qui réuni une riche variete d'artistes grâce a divers médiums et idéaux.

L’entrée sera PWYC. 
Le festival sera divisé en deux parties: la première partie qui se déroule entre 18h et 20h30 sera dédié à la lecture de média fixe en son surround. Le fondateur de la faculté, Kevin Austin, ouvrira le festival en présentant deux de ses pièces.

Apres une entracte d'une heure avec pizza gratuite et boissons du bar, la deuxième partie du festival prendra  place entre 21h30 et 1h. De la musique de tous genre sera jouée en direct par, entre autres, des musiciens de musique ambiante et des DJs.



NEWS - Historically Informed Performance Practice of Electroacoustic Music – Last Call!

Von: Kees Tazelaar  K.Tazelaar@koncon.nl
Betreff: Historically Informed Performance Practice of Electroacoustic Music – Last Call!
Datum: 8. Dezember 2016

Programme
Wednesday 7 December 2016, 20:00–21:00
public masterclass/soundcheck/rehearsal
Karlheinz Stockhausen: Kontakte
Students Gorka Catediano Andrade (percussion) and Juan Miguel Moreno (piano), supervised by Ellen Corver (piano), Wim Vos (percussion) and Juan Verdaguer (sound projection)
Thursday 8 December 2016, 17:30–18:10
Luigi Nono: A floresta é jovem e cheja de vida
Acousmatic 11-channel version including the original live performers on sound carrier
Curated by Veniero Rizzardi with the assistance of Alberto Bianco
Sound direction by Alvise Vidolin
Video presentation by Veniero Rizzardi and Giovanni Salice

Thursday 8 December 2016, 19:30–21:45
György Ligeti: Glissandi
Carlos Hidalgo (live diffusion)
Luigi Nono: Omaggio a Vedova
Alvise Vidolin (sound projection)
Karlheinz Stockhausen: Mikrophonie I
Antoine Josselin and Andrea Petracca (percussion), Amir Bolzman and Omer Eilam (microphone), Pepe García Rodríguez (supervision), Rob Strolenberg and Juan Verdaguer (filter), Johan van Kreij (technical realisation) and Richard Barrett (sound projection)
Gottfried Michael Koenig: Terminus X
Kees Tazelaar (8-channel interpretation and sound projection)

intermission

Helmut Lachenmann: Szenario
Germán Toro Pérez (sound projection)
Karlheinz Stockhausen: Kontakte
Wim Vos (percussion), Ellen Corver (piano) and Juan Verdaguer (sound projection)


Friday 9 December, 16:30–17:30
public masterclass
Karlheinz Stockhausen: Mantra
Piano students Sebastiano Evangelista, Ivan Pavlov, Rik Kuppen and Sara Zamboni, supervised by Ellen Corver (piano) and Jan Panis (technical realisation and sound projection)
Friday 9 December, 19:30–21:45 Jan Boerman: Tellurisch
Kees Tazelaar (16-channel interpretation and sound projection)

intermission

Karlheinz Stockhausen: Mantra
Ellen Corver and Sepp Grotenhuis (piano), Jan Panis (technical realisation and sound projection)
Saturday 10 December, 19:30–21:45
Brian Ferneyhough: Mnemosyne
Rafał Zolkos (bass flute) and Florian Bogner (sound projection)
Jan Boerman: Kompositie 1972
Kees Tazelaar (8-channel interpretation and sound projection)
Pierre Boulez: Dialogue de l’ombre double
Felix Behringer (clarinet) and Germán Toro Pérez and Florian Bogner (sound projection)

intermission

Dick Raaijmakers: “Canon Super Augere”
Johan van Kreij en Kees Tazelaar (8-channel interpretation and sound projection)
Luciano Berio: Différences
Felix Behringer (clarinet), Isabel Gehweiler (cello), Rahel Schweizer (harp), Carlos Hidalgo and Kilian Schwoon (sound projection), Peter Siegwart (conductor), Tabea Frei (viola) and Rafał Zolkos (flute)
Luciano Berio: Visage Alvise Vidolin (live diffusion)

Freitag, 2. Dezember 2016

NEWS - Das HELLERAU-Programm im Dezember


HELLERAU im Dezember
Dresden Frankfurt Dance Company // Dienstagssalon // LINIE 08 // für Kinder: Christine Straumer – Wie ein Stern // Feature Ring // DEREVO // HELLERAU-Card

Dresden Frankfurt Dance Company
Dreiteiliger Ballettabend von Jacopo Godani

Dresdenpremiere & Wiederaufnahme
Jacopo Godani wagt nicht nur in choreografischer, sondern auch in musikalischer Hinsicht eine neue Herangehensweise. 
Die Zuschauer erwarten an diesem Abend Choreografien voller physischer Intensität und mathematischer Präzision. Die phantastischen Tänzer werden vom Ensemble Modern und von Ruzlan Bezbrozh /48nord live begleitet.

Termine: Fr 02./Sa 03.12. // Mi 07.-Sa 10.12. // 20 Uhr // 21/11 €
Simon Martin ist Dresdner auf Zeit. Auf Einladung des Goethe-Instituts und HELLERAU verbringt der Komponist aus Montreal hier ein zweimonatiges Arbeitsstipendium. Im Dienstagssalon gibt es Arbeitsergebnisse aus dem HELLERAUer Komponistenlabor zu hören: Ausschnitte aus Martins Werk für Horn, Trompete und eine absolute Instrumentenrarität: die mikrotonale Tuba.

Im Interview mit unseren FSJ-lerinnen erzählt Simon Martin von seiner Arbeit: das Backstage-Interview hier.
Termin: Di, 06.12. // 20 Uhr // 6 €
LINIE 08 special entfällt!
Gentian Doda/Brigel Gjoka
Die letzte Reise

Aus Krankheitsgründen muss die letzte Reise am 16. und 17. Dezember verschoben werden. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben. Die anschließende Veranstaltung lost and expect wird auf 20 Uhr vorverlegt.
Der LINIE 08-Abend:
lost and expect

Fixe Ideen, Sehnsüchte und ein unbedingtes Wollen bestimmen diesen zweiteiligen Abend mit Choreografien von SuperYoutour und Martina Morasso.

SuperYoutour // Revisit
Dauer: 30 min.

Revisit versucht, das Wesen eines Ortes komprimiert zu transportieren. Dabei beschreibt es eine Sehnsucht nach dem Gefühl der Vollendung und der Notwendigkeit nach einem Neustart. Man kommt nicht los – das Gewicht von unerfüllten Erwartungen im Raum.

Martina Morasso // Orpheus DenK(t)mal
Dauer: 40 min.

Weh mir. Viel zu süß, viel zu bitter ist der Anblick. So verlierst du mich aus übergroßer Liebe? – Eine Weiterentwicklung der auf Monteverdi ­basierenden Orpheus-Studie.
 
Termine: 16.,17.12. //
20 Uhr // 6 € 
Für Kinder ab fünf und ihre Familien
Christine Straumer
Wie ein Stern
Die weihnachtliche Geschichte beginnt mit einem Stern, der keinen Namen hatte, weil er noch nicht geboren war. Aber dann fällt der kleine Stern auf die Erde und erlebt dort einige Abenteuer. Gesang, Musik  und Tanz sind seine lustigen Weggefährten.
Wegen der hohen Nachfrage bieten wir nun eine dritte Vorstellung an.


Termin: So 18.12. // 11/14/16 Uhr // 5/3 € 
Selten ist Pionierarbeit so hip und mitreißend wie in der Kunst des Paul Frick. Mit seinen Kollegen Jan Brauer und Daniel Brandt betreibt er auch die Kultband BRANDT BRAUER FRICK Ensemble, die zeitgenössische elektronische Tanzmusik in den Kontext klassischer Kammerbesetzungen setzt und damit weltweit Euphorie in allen Lagern erzeugt.

Termin: Mo 19.12. // 20 Uhr // 10/6 €
DEREVO Tanztheater Dresden–St. Petersburg
Vergissmeinnicht // Tanz/Performance

Er: Jede meiner Falten ist ein Jahr mit ihr, jedes graue Haar ein Jahr mit ihm. Vergessend, klemme ich die Saite immer einen Ton tiefer, aber ich lerne weiter. Sie werden mich nicht mehr finden und ich muss sie jeden Tag sehen ...

Sie: Dort, Jahrtausende von mir entfernt, stehen Sie. Und Sie haben Spuren auf der Haut, Narben. Und einen dünnen roten Faden am Handgelenk, dessen Fetzen in meiner Hand liegt …

Termine: So 18./Mo 19.12. // 20 Uhr // 6 €

Der letzte Clown auf Erden // Tanz // Premiere

Ich werde zu:
– 
einem Oberleitungsbus namens Okudschawa
– 
dem verrückten Maler, der alles in Regenbogenfarben streicht 
– 
dem Häuptling der niemals entdeckten Oashzuztsoatl-Sippe
– 
einer Glocke, mit meinem Kopf als Klöppel

Termine: Mo 26.- Mi 28.12. // 20 Uhr // 21/11 €  
 

Kein MOND Tag // Performance

Feuer – Tanz – Worte.
Gewidmet Andrei Tarkovski und Chester Mueller


Termin: Do 29.12. //  20 Uhr //  Vorplatz // Eintritt frei 

Harlekin // Comedia dell’ arte // für Familien geeignet
Die seit 2008 weltweit erfolgreich aufgeführte Produktion, widmete DEREVO dem alten Theater der Masken, der mittelalterlichen Pantomime und der Comedia dell’ arte. Der mythische Harlekin stürzt sich in ihrer Fassung ins Leben, er verliebt sich, verliert sein Herz und bleibt doch ewig lebendig.
Termin: 30.12. // 17 Uhr // 21/11 €, Familienkarte 40 € 
Die HELLERAU-Card zum Verschenken:
Mit der HELLERAU-Card ein Jahr lang das volle Programm zum halben Preis!
  • Für Wiederholungsgänger und Neugierige
  • Für Tanzverrückte und Musiksüchtige
  • Für HELLERAU-Fans und -Followers
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