Samstag, 2. Februar 2019

NEWSLETTER 2019 | Nr. 03 05. und 12. Februar

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NEWSLETTER 2019 | Nr. 03
05. und 12. Februar


„If politics is the entertainment department of military industry,
(Frank Zappa), then art is the entertainment department of politics.“
(François Sarhan)

Liebe Interessierte,
Als am 14. Februar 1989 das erste Konzert der „Unerhörten Musik“ stattfand konnte niemand ahnen, dass dies der Beginn einer derartigen Erfolgsgeschichte würde: in den ca. 1.200 Konzerten haben mehr als 5000 Musiker gespielt und weit über 2000 Uraufführungen stattgefunden.
Albrecht Dümling schrieb damals im Tagesspiegel:

„…Nach diesem gelungenen Start kann man experimentierfreudigen Hörern nur empfehlen, sich künftig die Dienstagsabende freizuhalten. Es hat etwas begonnen.“
Und Dr. Klaus Lederer – Senator für Kultur und Europa – fügt heute, dreißig Jahre später, in seinem Grußwort zum Jubiläum hinzu:

„…Seit 30 Jahren ist die "Unerhörte Musik" nun schon Begegnungsstätte und Schnittstelle zwischen Publikum, ausführenden Musikerinnen und Musikern und Komponistinnen und Komponisten. Mit dem Format – wöchentlich, mit Ausnahme der Sommerpause, Neue Musik zu zeigen - ist sie einzigartig geblieben. Denn eine solche Tradition zu begründen, mit beschränkten Mitteln (…) das ist außergewöhnlich und nur mit viel Leidenschaft und persönlichem Engagement möglich.“
Wir freuen uns nun, sie zum Festkonzert mit dem famosen modern art ensemble am kommenden Dienstag, 05. Februar einladen zu können:
Berliner Haiku reloaded
Mit dem Programm knüpft das Ensemble an sein Gründungskonzert am gleichen Ort vor 25 Jahren an:
Damals brachte das modern art ensemble 26 Haiku- Kompositionen zur Uraufführung.
Heute nun folgen nun sechs neue Haiku-Vertonungen der jungen Komponistengeneration:
von Carlotta Rabea Joachim UA, Elisabeth Angot UA, Chikako Morishita UA, Daniel Martinez Roura UA, Mert Morali UA und Tomoya Yokokawa UA
und es gibt ein Wiederhören der 1994 geschriebenen Haikus
von Friedrich Goldmann, Conrado del Rosario, Makiko Nishikaze, Marc Lingk und Jolyon Brettingham-Smith sowie zum Ein – und Ausklang: die für das modern art ensemble geschriebenen „Suburban Chants“ von Rainer Rubbert .

Am darauffolgenden Dienstag, 12. Februar spielt der auf den großen Festivals weltweit erfolgreich musizierende US-amerikanische Saxophonist Ryan Muncy.

On Breathing On...: hat er sein Recital genannt und schreibt dazu:
„…ein Saxophon-Solo-Recital schafft zwangsläufig ein anderes Verhältnis zwischen Spieler und Publikum; der Atem des Musikers ist hörbar und der Hörer erfährt physisch die durch die Musik vibrierende Luft, oder meint sie zu spüren. Lange vorher hat bereits der Komponist dieses Phänomen bedacht und es möglicherweise in sein Konzept einbezogen...“
Auf dem Programm stehen Werke von Wojtek Blecharz UA, Lu Wang UA, Morgan Krauss UA, Alex Mincek DE, Ann Cleare DE und Mark Andre.
Dienstag, 05. Februar 2019 | 20:30 Uhr
Berliner Haiku reloaded
Festkonzert zum 30 jährigen Bestehen der Konzertreihe „Unerhörte Musik“
modern art ensemble – 25 Jahre Unruhe
modern art ensemble

Klaus Schöpp, Flöte
Unolf Wäntig, Klarinette
Theodor Flindell, Violine
Jean-Claude Velin, Viola
Julia Wasmund, Violoncello
Yoriko Ikeya, Klavier
Tickets online kaufen / order tickets online
Berliner Haiku reloaded
Festkonzert zum 30 jährigen Bestehen der Konzertreihe „Unerhörte Musik“
modern art ensemble – 25 Jahre Unruhe

Rainer Rubbert

Suburban Chants
(1996)
Tagstück


Carlotta Rabea Joachim

Dai-Kyu (2019) UA

Carlotta Rabea Joachim, Jahrgang 1995, erhielt ihren ersten Kompositionsunterricht bei Prof. István Nagy. Nach ersten Preisen bei „Jugend komponiert“ gewann sie im März 2015 mit ihrem Stück „Was Anna so redet“ den Opus-One-Wettbewerb der Berliner Philharmoniker. Im Rahmen des Preisträgerkonzerts wurde die Komposition vom Scharoun-Ensemble in der Berliner Philharmonie uraufgeführt. Seit 2014 studiert sie Komposition bei Prof. Dietrich Hahne an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Weitere Uraufführungen ihrer Werke fanden bei Festivals in Frutillar (Chile) und Houston statt. Sie wurde bereits mehrfach als Dozentin für Workshops der Berliner Festspiele (Maerzmusik, Musikfest Berlin) eingeladen.


Friedrich Goldmann

Haiku à Sechs (1994)

Friedrich Goldmann (1941-2009) wurde in Chemnitz geboren. Seine musikalische Ausbildung begann 1951 als Mitglied des Dresdner Kreuzchors. Im Alter von 18 Jahren erhielt er ein Stipendium der Stadt Darmstadt und nahm 1959 an den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik bei Karlheinz Stockhausen teil. Ab 1959 studierte Friedrich Goldmann Komposition an der Dresdener Hochschule für Musik und legte sein Examen bereits 1962 ab. Von 1962 bis 1964 war er Meisterschüler von Rudolph Wagner-Régeny an der Berliner Akademie der Künste. Von 1964 bis 1968 studierte er Musikwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 1968 lebte er als freischaffender Komponist in Berlin.
Sein Werk umfasst zahlreiche kammermusikalische Kompositionen, vier Sinfonien, mehrere Solokonzerte (für Klavier, Oboe, Posaune und Violine) und Orchesterwerke sowie die Oper “R.Hot bzw. die Hitze”.
Seit 1980 unterrichtete Friedrich Goldmann Meisterschüler an der Berliner Akademie der Künste. 1991 wurde er Professur für Komposition an der Universität der Künste Berlin. Dort war er von 2003 bis 2005 Leiter des Instituts für Neue Musik. Er unterrichtete ferner Meisterklassen in Seoul, Los Angeles und Tokio.
Er war Mitglied der Akademien der Künste in Berlin und Dresden, des Deutsch-Französischen
Kulturrats und des Deutschen Musikrats. Von 1990 bis 1997 war er Präsident der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM).


Tomoya Yokokawa

Blumen ohne Duft (2019) UA
 
1. Schneeregen für Altflöte, Viola und Klavier
2. Schnee im Frühling für Bassflöte, Viola und Klavier
3. Graupel für Viola und Klavier
4. Pulverschnee für Klavier
5. Pfingstrosenschnee für Altflöte, Viola und Klavier
6. Weißer Schnee für Flöte und Klavier

Tomoya Yokokawa wurde 1988 in Nagano (Japan) geboren und studierte Komposition in Tokyo bei Miyuki Siozaki, Masahiro Yamauchi und bei Choji Kaneda. Danach wechselte er an die Universität der Künste Graz (Komposition bei Klaus Lang). Inzwischen studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Elena Mendoza und bei Tom Rojo Poller.


Makiko Nishikaze

Sextett. Heaven and Earth. Convulsing in the same breath.
Let fall snow. (1994)

Makiko Nishikaze, geb. 1968 Wakayama, Japan, studierte Komposition zuerst in Japan, dann am Mills College, Kalifornien, bei Alvin Curran und an der Hochschule der Künste Berlin bei Walter Zimmermann.
An Preisen und Stipendien erhielt sie u.a. Akademie Schloss Solitude (1999-2000),
Künstlerhof Schreyahn (2001-02), Villa Aurora in Los Angeles (2003), Künstlerinnenförderung der Senatsverwaltung Berlin (2004), Künstlerhäuser Worpswede (2006), Förderungspreis der Akademie der Künste (2007), Deutsches Studienzentrum Venedig (2011), Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (2013), Hauptstadtkulturfonds (2013) Casa Baldi Olevano Romano, Deutsche Akademie Rom (2014), AIR Krems, Österreich (2014), NES, Iceland, (2014), Arbeits- und Recherchestipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats (2015), artbellwald, Switzerland (2016). Ihre Werke wurden bei Festival weltweit bei wichtigen Festivals aufgeführt und wurden auf zahlreichen CD's veröffentlicht.
Als Dozentin hat sie Seminare und Workshops zur Experimentalmusik an den unterschiedlichsten Einrichtungen für Musikstudenten, Schüler, Lehrer, Laienmusiker und Kinder durchgeführt.
Sie war Lehrbeauftragte an der Universität der Künste Berlin und unterrichtete 2007-2009 Komposition an der Wakayama University, Japan, in der Abteilung Schulmusik.
Als Gastkomponistin war sie 2013 am Mills College, Kalifornien, und 2014 bei den Wiener Tagen der Zeitgenössischen Klaviermusik eingeladen.


Daniel Martinez Roura

Widerschein
(2019) UA

Daniel Martínez Roura wurde 1981 in Besalú (Spanien) geboren. Er studierte Klavier und Korrepetition bei Sophia Hase, Eduardo Ponce und Javier San Miguel an der Musikhochschule Salamanca. Er wohnt in Berlin (Bachelor in Komposition bei Manolis Vlitakis an der Universität der Künste) und studiert zur Zeit ebendort Komposition bei Prof. Elena Mendoza. Roura gewann unter anderem den Kompositionswettbewerb des „Hanns-Eisler-Forums“ und den Helmut-Sommer Kompositionswettbewerb. Rouras Werkkatalog umfasst Solo-, Kammer- und Orchestermusik, darunter „Fragmentos del olvido“ für Barockvioline, Barockcello und Cembalo, „Duo I“ für Klarinette und kleine Trommel sowie „Kaleidos“ für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier und Streichquartett.

Conrado del Rosario

pine whispers
(1994)

Conrado del Rosario wurde 1958 auf den Philippinen geboren. Er studierte Komposition, Dirigieren und Flöte an der Staatlichen Musikhochschule in Manila. Weitere Studien erfolgten an der Hochschule der Künste Berlin, zunächst bei Isang Yun, dann bei Witold Szalonek. Er erwarb mehrere Arbeitsstipendien des Berliner Senats sowie Kompositionspreise in Hitzacker und in Hambach. 1995 war er Finalist des „Irino“ Wettbewerbs in Tokyo. Conrado del Rosario war Mitglied des Gamelan Ensembles der Banjar Group Berlin. 1989 gründete er das „Berlin Improvising Composers' Ensemble BICE“, mit dem er in Europa und Nordamerika gastierte. Seine Werkliste umfasst Orchester- und Kammermusik, elektroakustische Musik, Hörspiele und eine Kammeroper.
Conrado del Rosario lebte seit 1982 in Berlin, im Dezember 2013 zog er zurück in seine Heimatstadt Angeles auf den Philippinen.


Chikako Morishita

The short summer night (2019) UA

The short summer night

Mizika-yo ya
Yume mo utsutsu mo
Onazi koto

The dream and real
Are same things.
(by Kyoshi Takahama)


Chikako Morishita ist Komponistin und Pianistin. Ihre Werke wurden bereits vom
Tokyo Geidai Philharmonia, Vanemuine Symphony Orchestra, Ensemble Ascolta, CrossingLines, Kupka’s piano, Ensemble Lemniscate und vom Icarus Ensemble aufgeführt. Morishita erhielt das Dian Red Kenchil Stipendium, ein Aufenthaltsstipendium für Singapur, das HCMF-Stipendium, das Nomura-Stipendium (Japan) sowie ein Stipendium der British Sasakawa Foundation Grant (Großbritannien und Japan). Zur Zeit promoviert sie an der Universität von Huddersfield bei Liza Lim und Aaron Cassidy.


Marc Lingk

Mandelröschen (1994)

Mandelröschen
frei nach einem Haiku von Fjodor Weinhofen

Ich wohne in der
unverlierbaren Heimat
meines Gewissens


Marc Lingk, 1964 geboren in Berlin, aufgewachsen in Paris. Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung an verschiedenen Instrumenten, Theorie, Harmonielehre und Akustik an der Internationalen Schule “Lycée International” bei Paris. Er studierte dann Physik an der TU-Berlin sowie Komposition an der Universität der Künste Berlin bei Frank Michael Beyer und Witold Szalonek.
Er komponiert instrumentale und elektronische Musik für den Konzertsaal, Tanzprojekte, Film, Kunst- und Wirtschaftsausstellungen, CD- und DVD-Produktionen, Internet u.v.m.
Seit 1999 arbeitet er auch als Softwareentwickler. Er hat diverse Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, so z.B. Audioprogrammierung mit Flash am Art Center College of Design, Pasadena/USA, Webgestaltung an der FHTW-Berlin. Seit 2005 Vertrieb von eigener Software unter dem Sammelbegriff "Physical Music", seit 2007 Herausgabe des TimeFreezer-Plugins für Mac & PC.
Seit 2003 ist er Interpret von Live-Elektronischer Musik - 2006 gründete er die Gruppe "Elektronisches Glück".


Mert Morali

A captured winter
(2019) UA

A captured winter is dedicated to the memory of the strongest women I came across, my grandmother Satiye Etiz, who passed away while I was working on this piece...


Mert Morali, geboren 1992, stammt ursprünglich aus Izmir und lebt in Berlin. Er studierte Komposition und Musiktheorie in seinem Heimatland und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. In seinen Kompositionen erforscht Morali linguistische Aspekte der Musik. Er verbindet seine Werke oft mit autobiographischen, poetischen oder politischen Implikationen. Seine Kompositionen wurden bereits bei Festivals in Istanbul, Essen, Siena, Berlin, Luxemburg und Toronto aufgeführt. Zur Zeit ist er Masterstudent bei Prof. Eun-Hwa Cho in Berlin.


Jolyon Brettingham-Smith

Empty skies

(1994)

Jolyon Brettingham-Smith (1949-2008)
Nach seinem Schulabschluss 1966 war er zunächst als Klassenlehrer in einem Londoner Internat für schwererziehbare Kinder tätig. Danach studierte er Philosophie in Cambridge, sowie Musikwissenschaft und Komposition in Heidelberg und Berlin, er war unter anderem Schüler von Isang Yun. .
Von 1970 bis 1980 spielte er in der Gruppe Neue Musik Berlin und im Improvisationsensembles NO_SET als Bratschist. Ab 1973 war er bis 1978 künstlerischer Assistent an der FU Berlin. In der Saison 1975 hatte er ein Engagement als Gastdirigent der Bielefelder Oper. Seit 1976 lehrte Brettingham Smith als ordentlicher Professor an der Universität der Künste (UdK) in Berlin.
Ab 1978 arbeitete er als Autor und Moderator für diverse Rundfunkanstalten im In- und Ausland, seine Moderationen waren von profunder Fachkenntnis in historischer und technischer Hinsicht geprägt. Dabei kamen ihm in besonderem Maße seine Tätigkeiten als Hochschullehrer, Komponist und Interpret zugute.
Zu seinen kompositorischen Hauptwerken, die in verschiedenen Ländern aufgeführt und mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden, gehören vier Opern, zahlreiche Musiktheater- und Orchesterwerke, sowie Kammermusik, Vokalmusik, Filmmusik und Hörspiele.

Elisabeth Angot

Pièce pour six instruments (2019) UA

Elisabeth Angot, geboren 1988 in Paris, studierte Komposition bei Thierry Blondeau in Paris. Seit 2013 ist sie Studentin an der Universität der Künste Berlin und schloss 2015 ihr Masterstudium bei Mauro Lanza ab. Ihre Werke wurden von Interpreten wie dem Quatuor Girard, der Cellistin Emilia Baranowska, dem Ensemble Kuraia, dem Pianisten Paolo Rigutto und dem Trio Voltaire aufgeführt. Zusammen mit der Soziologin Célia Poulet gründete sie im Jahr 2014 das Festival „Les Rencontres Musicales et Scientifiques“, das Livemusik und Wissenschaft verbindet.


Rainer Rubbert

Suburban Chants (1996)

Nachtstück

Rainer Rubbert  wurde 1957 in Erlangen geboren und wuchs in Berlin auf.
1975-1981 studierte er Komposition an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Witold Szalonek, der ihn in seiner musikalischen Radikalität maßgeblich beeinflusste.
Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 1979 den Prix Marcel Josse, 1986/87 das Cité des Arts-Stipendium Paris, 1989 den Kompositionspreis Budapest, 1992 den Kunstpreis Musik der Akademie der Künste, 2003 das Villa-Serpentara-Stipendium, 2007 den Carl-von-Ossietzky-Kompositionspreis und 2012 den Premio Città di Fossacesia. Seit 1989 ist er einer der künstlerischen Leiter der Konzertreihe Unerhörte Musik. 2008 schrieb er die Kleist Oper nach dem Libretto von Tanja Langer.
2013 wurde er mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet.
Er lebt und arbeitet in Berlin.
modern art ensemble
Die besondere Qualität dieses Ensembles besteht darin, daß es seine Virtuosität nutzt … um die individuellen Triebkräfte des einzelnen Musikstücks zu erhellen.
...Man meint den Gedanken hören zu können, wenn das modern art ensemble spielt.“
Peter Uehling, Berliner Zeitung

Das modern art ensemble wurde 1994 gegründet. Es gestaltet und veranstaltet eigene Konzertreihen, unter anderem im Konzerthaus Berlin. Sein Repertoire umfasst das ganze Spektrum der zeitgenössischen Musik: Es reicht von Bearbeitungen klassischer Stücke über die Werke wichtiger Komponisten der Neuen Musik bis hin zu den neuesten, aktuellen Musikprojekten. Es hat über 150 Uraufführungen in seinen Konzerten präsentiert und arbeitet eng mit vielen Komponisten aus Berlin, aus ganz Europa, aus Ost- und Südostasien zusammen. Konzertreisen führten es mehrmals nach Südkorea, in die Philippinen, nach Polen und Bulgarien. Es hat bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen mitgewirkt, konzertante Opernaufführungen realisiert und Live-Musik zu Kinofimen gespielt.

CD's:
... ins Extreme geschrieben“ Edition Kopernikus, made from nothing 2017 
Musik von Georg Katzer, Hermann Keller und Helmut Zapf

The longings“ Edition Kopernikus, made from nothing 2013 
Musik von Sidney Corbett

Visionen“ Edition Zeitklang 2008
Musik von Gerald Humel

Haiku“ Edel contraire, academy label 1996
13 kurze Stücke Berliner Komponisten (Del Rosario, Katzer, Lingk, Agnesens, Goldmann, Gutama, Olbrisch, Nishikaze, Brettingham-Smith, Friedl, Beyer, Goto, Glandien)

Theodor Flindell studierte bei Thomas Brandis und Axel Gerhard an der Universität der Künste Berlin sowie bei Shmuel Askenasi in den USA. 2001 schloß er sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des DAAD.
Er war 1999/2000 Mitglied des Frankfurter Museumsorchester (Oper Frankfurt am Main) und wirkte in zahlreichen weiteren Orchestern und Kammermusikensembles mit, u.a. im Ensemble Oriol und im Orchester der zeitgenössischen Oper Berlin.
Er lebt als freischaffender Musiker in Berlin und ist seit 2001 Mitglied des modern art ensembles sowie seit 2013 des Kammerensembles Neue Musik Berlin.

Yoriko Ikeya kam mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Toho-Gakuen Music University Tokyo nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Prof. Erich Andreas und Prof. Klaus Hellwig fortzusetzen. 1988 schloß sie ihr Studium mit der Konzertreife ab und trat eine Stelle als Dozentin an der Universität der Künste an. Yoriko Ikeya ist Preisträgerin großer Klavierwettbewerbe.
Als Solistin ist sie mit verschiedenen Sinfonieorchestern aufgetreten und hat zahlreiche Recitals auf internationalen Bühnen gegeben.
Sie ist Mitbegründerin des modern art ensembles Berlin und seit 1994 Mitglied des Ensembles UnitedBerlin.
Sie tritt bei internationalen Festivals auf, Konzertreisen führten sie durch viele Länder Europas, Südamerikas und Asiens.
Sie ist als Kammermusikpartnerin international renommierter Solisten aufgetreten, hat mit vielen der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten zusammengearbeitet und hat über 250 Werke uraufgeführt.
Ihre Arbeit als Solistin und Kammermusikerin ist auf über 20 CD‘s dokumentiert, darunter eine Klavier-Solo CD mit Musik zeitgenössischer Berliner Komponisten („Berlinisches Tagebuch“, Thorofon), die Einspielung der Werke für Saxophon und Klavier von Jean-Baptiste Singelée (zusammen mit Christian Peters, Dabringhaus) und eine Duo-CD zeitgenössischer Musik für Flöte und Klavier (zusammen mit Klaus Schöpp, „Songs of a desert bird, Made from nothing).

Klaus Schöpp studierte Querflöte an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Roswitha Staege und Prof. Karlheinz Zoeller.
Er war Flötist im Konzerthausorchester Berlin, wirkte in zahlreichen weiteren Orchestern und Ensembles mit und ist Mitglied des Ensembles der „14 Berliner Flötisten“.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die zeitgenössische Musik. Klaus Schöpp ist Interpret der neuesten Kompositionen, improvisierender Musiker und Komponist. Als Flötist und Manager des modern art ensembles hat er zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen initiert und organisiert.
Er hat eine Solo-CD mit Werken zeitgenössischer Berliner Komponisten eingespielt ("Cry of Medusa", kreuzberg records), sowie eine Duo-CD mit zeitgenössischen Werken für Flöte und Klavier, zusammen mit Yoriko Ikeya. („Songs of a desert bird“, Edition Kopernikus). Darüber hinaus liegen zahlreiche weitere CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen vor.

Jean-Claude Velin erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 7 Jahren bei Gérard Poulet am Konservatorium in Saint-Maur.
1969 begann er sein Violinstudiums in der Klasse von Michele Auclair am Nationalen Konservatorium in Paris. 1971 erhielt er im Alter von nur 15 Jahren seinen Abschluss mit dem "Premier Prix" mit besonderer Auszeichnung und einstimmigem Juryvotum. Im selben Jahr erhielt er auch den "Premier Prix" für Kammermusik.
In den darauffolgenden Jahren war er mehrfacher Preisträger bei Internationalen Wettbewerben wie dem Tibor Varga Wettbewerb in Sion (1973), dem Paganiniwettbewerb in Genova (1974), dem Jacques Thibaut Wettbewerb (1981) und dem Internationalen Kammermusikwettbewerb in Paris (1980).
1981 wurde er Mitglied im Orchestre de Paris. 1982 erhielt er eine Berufung in das National Orchester von Lille als Erster Konzertmeister. Gleichzeitig konnte er dank eines Stipendiums an einer Reihe von Meisterkursen mit Itzahk Perlman teilnehmen und sowie ein regulärem Studium bei Dorothy Delay an der Julliard School in New-York aufnehmen.
1985 erhielt er die Co-Konzertmeisterstelle im Symphonieorchester von New-Orleans, 1986 wurde er Konzertmeister in Rochester N.Y., 1987 Mitglied der Metropolitan Opera New York.
1994 wurde er Mitglied in der Staatskapelle Berlin, 1997 Stimmführer der 2. Geigen in der Komischen Oper Berlin.
Seit 1998 ist er freiberuflich als Kammermusiker tätig, sowohl als Geiger sowie auch als Bratschist.

Unolf Wäntig studierte von 1981 bis 1986 an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin bei Manfred Rümpler und besuchte Meisterkurse bei Ewald Koch und Eduard Brunner. Schon im Studium übte er eine Substitutentätigkeit im Rundfunksinfonieorchester Berlin aus.
1986 bis 1988 war er Soloklarinettist im Theater der Stadt Brandenburg und ist seit 1988 Solo-Es-Klarinettist an der Staatsoper Berlin.
Er ist Gründungsmitglied des Kammerensembles Neue Musik Berlin und des modern art ensembles.
Zahlreiche CD-und Rundfunkproduktionen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten.
Tourneen nach Argentinien, Brasilien, Israel, Japan, Südkorea und in viele europäische Länder.

Julia Wasmund studiert seit 2009 Cello an der Musikhochschule Münster in der Klasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto, seit dem Wintersemester 2018/19 im Studiengang Konzertexamen. Wichtige musikalische Impulse gaben ihr Meisterkurse bei Peter Bruns, Marcio Carneiro, Csaba Onczay, Jens Peter Mainz und Fabio Presgrave. Darüber hinaus wurde sie 2015-2017 als Akademistin im Orchester der Deutschen Oper Berlin ausgebildet.
Julia Wasmund ist erste Preisträgerin des internationalen David Popper Violoncello Wettbewerbs in Ungarn, des „Concurso International de Violoncelos de Ouro Branco“ in Brasilien und des „Concorso Internazionale - Sant'Alfonso Maria de Liguori“ in Italien.
Des Weiteren ist sie Stipendiatin der Stiftung „Live Music Now“.
Als Solistin konzertierte sie unter anderem in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und dem Gewandhaus in Leipzig und spielte mit Orchestern wie dem Loh-Orchester Sondershausen, dem Alba Regia Symphony Orchestra, dem Orchester der Musikhochschule Münster, der Jungen Sinfonie Köln und dem Neusser Kammerorchester.
Zudem widmet sich Julia Wasmund dem Unterrichten und lehrt an der Musikschule in Havixbeck und als Assistentin von Prof. Matias de Oliveira Pinto an der Jugendakademie der Musikhochschule Münster.

Mit freundlicher Unterstützung der Initiative Neue Musik Berlin e.V.
 
Dienstag, 12. Februar 2019 | 20:30 Uhr
Ryan Muncy, Saxophone
Ryan Muncy, Saxophone
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On Breathing On...:

Alex Mincek

Ali
(2010)
for alto saxophone DE

Mincek’s compositional thinking is primarily concerned with creating musical contexts in which diverse sound worlds seamlessly coexist – from raw to highly refined timbres, from rhythmic vitality to abrupt stasis, and from mechanical-like repetition to sinuous continuity. His work for solo alto saxophone is named after Muhammad Ali, who is widely regarded as one of the most significant and celebrated sports figures of the 20th century and one of the greatest boxers of all time.
Alex Mincek is a composer, performer, and co-director of the New York-based Wet Ink Ensemble. He is a recipient of a Guggenheim Fellowship, Alpert Award, multiple awards from the American Academy of Arts and Letters, and his works have been programmed at venues and international festivals including Carnegie Hall, Wigmore Hall, Strasbourg Musica, Darmstadt (IMD), Ultraschall Berlin, and the Ostrava New Music Days, including collaborations with Orpheus Chamber Orchestra, American Composers Orchestra, Janacek Philharmonic, Ensemble Recherche, Ensemble Linea, Talea, and the JACK Quartet.

Ann Cleare

Luna (the eye that opens the other eye) (2014)
for alto saxophone

Of her work the composer writes: “This piece has a lot to do with eyes. The saxophone should be thought of as a dragonfly with eyes so big they cover almost its entire head, giving it a helmeted appearance and a full 360- degree field of vision. These eyes are made up of 30,000 visual units called ommatidia, each one containing a lens and a series of light-sensitive cells. It also has three smaller eyes named ocelli, which can detect movement faster than the huge compound eyes can. These ocelli quickly send visual information to the dragonfly’s motor centers, allowing it to react in a fraction of a second. Although a tiny being, its entire body is covered in powerful light detecting cells, which gradually reveal more and more powerful eyes as the piece unfolds.”

Ann Cleare is an Irish composer working in the areas of concert music, opera, extended sonic environments, and hybrid instrumental design. Her work explores the static and sculptural nature of sound, probing the extremities of timbre, texture, color, and form. She creates highly psychological and corporeal sonic spaces that encourage a listener to contemplate the complexity of the lives we exist within, exploring poetries of communication, transformation, and perception. Her work has been commissioned and presented by major broadcasters including the BBC, NPR, SWR, WDR for festivals such as Gaudeamus Week, The Wittenertage fur Neue Kammermusik, IMD Darmstadt, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, MATA Festival, Taschenopernfestival, Rainy Days in Luxembourg, Huddersfield Contemporary Music Festival, and Ultraschall. She has worked with leading groups including Ensemble SurPlus, Quatuor Diotima, International Contemporary Ensemble (ICE), Chiara String Quartet, Collegium Novum Zürich, ELISION, JACK Quartet, Ensemble Nikel, and ensemble mosaik. 

Wojtek Blecharz

new work (2019)
for sopranino saxophone UA

His newest work was composed for saxophonist Ryan Muncy and deals with the way humans turn experiences into memories, and then pass the memories along to others.

Born in Gdynia (Poland) in 1981, Berlin-based composer Wojtek Blecharz graduated with honors from Frederic Chopin Music Academy in Warsaw (Master of Arts), and in 2015 received a PhD in music composition from the University of California San Diego. Since 2012, Blecharz has been curating the Instalakcje music festival at Warsaw’s Nowy Theater, featuring non-concert music: sound installations, performance installations, sound sculptures, music videos, and music theater. His innovative opera-installations were commissioned by Grand Theater National Opera in Warsaw, Theater Powszechny in Warsaw, and Huddersfield Contemporary Music Festival. He is a recipient of prizes from the International Summer Courses for New Music in Darmstadt and IMPLUS International Composition Competition in Graz.

Wang Lu

3965 mi (2019)
for tenor saxophone UA

The title of her new work 3965 mi references the distance between New York City and Berlin, and was composed for saxophonist Ryan Muncy in 2019.

Composer and pianist Wang Lu was born in Xi’an, the ancient capital of China. Being brought up in a musical family with strong Chinese opera and folk music traditions, her works reflect a very natural identification with those influences, through the prism of contemporary instrumental techniques and new sonic possibilities. She is the Spring 2019 Berlin Prize Fellow in composition at the American Academy in Berlin, and was a 2014 Guggenheim Fellow. She won the first prize at Le Nouvel Ensemble Moderne’s Young Composers Forum in 2010 and has been commissioned by many leading ensembles including IRCAM/Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern, and the International Contemporary Ensemble (ICE). Since 2015, Wang Lu is an Assistant Professor of Music at Brown University, where she teaches composition and theory.


Morgan Krauss

carrion fodder (2019)
for sopranino saxophone UA

carrion fodder, composed for Ryan Muncy, is an extractable movement from a large-scale work, the other is contained in the one, which was commissioned by the International Contemporary Ensemble and will receive its premiere in Chicago in May 2019.

Morgan Krauss is a Chicago-based composer whose music aims to produce tactile explorations based in one’s physical awareness. Her music is focused on the concealed instability of seemingly fixed gestures where the interaction between performer and the score creates yet a third entity, often guided by improvisation and the clashing of emotional opposites. Krauss graduated from Columbia College Chicago and currently pursues doctoral studies at Northwestern University. Her music has been premiered by many leading ensembles including ensemble recherche, International Contemporary Ensemble (ICE), and dal niente.

Du Yun

Dinosaur Scar
(1999/2018)
for alto saxophone DE

Dinosaur Scar is an early work by Du Yun, but in its expressive exploration of extended techniques, it displays a characteristic gestural energy overflowing conventional limits. The work was revised in 2018 for saxophonist Ryan Muncy and serves as the namesake for her recent album with longtime collaborators of International Contemporary Ensemble (ICE).

Pulitzer-prize winner Du Yun, born and raised in Shanghai, China, currently based in New York City, is a composer, multi-instrumentalist, performance artist, activist and curator for new music, working at the intersection of orchestral, opera, chamber music, theatre, cabaret, sound installation, visual arts, and noise. Hailed by the New York Times as “a leading figure in China’s new generation of composers” and often cited as a key activist in New York’s ‘new movement in new music,’ Du Yun’s music is championed by some of today’s finest performing artists, ensembles, and organizations. In 2017, she won the Pulitzer Prize in Music for her opera, Angel’s Bone. She is a 2018 Guggenheim Fellow.
Saxophonist Ryan Muncy, praised for his "amazing virtuosity" (The Chicago Tribune) and his ability to "show off the instrument's malleability and freakish extended range as well as its delicacy and refinement" (The Chicago Reader), is a soloist and chamber musician who performs, commissions, and presents new music. His work emphasizes collaborative relationships with composers and artists of his generation and aims to reimagine the way listeners experience the saxophone through new music. He is a recipient of the Kranichstein Music Prize awarded at the 46th International Summer Courses for New Music Darmstadt, a Fulbright Fellowship in France, the Edes Foundation Prize for Emerging Artists, the Harriet Hale Woolley Fellowship of the Fondation des États-Unis (Paris) and has participated in the creation of hundreds of new works for the instrument. His debut solo album Hot was released by New Focus Recordings to critical acclaim, praised as "absorbing" (Alex Ross) and "one of the year's best albums" (Time Out New York). His second solo album, ism, was released in 2016 by TUNDRA/New Focus Recordings. 
Muncy is the saxophonist of the International Contemporary Ensemble (ICE), where he serves in a hybrid role as co-director of the ensemble’s OpenICE program and Grants Director. He performs regularly with Talea Ensemble, Wet Ink Ensemble, and since 2017 has served on summer faculty at the Banff Centre for Arts and Creativity (Alberta, Canada). He has been a soloist at international music festivals including The Lincoln Center’s Mostly Mozart, the Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt (Germany), and at The Metropolitan Museum of Art (New York City) for the U.S. premiere of Karlheinz Stockhausen's Klang, in which The New York Times described his performance of Edentia as a highlight of the entire cycle — "especially memorable... a solitary walker inside a tornado." 
Muncy has built collaborative relationships with many composers whose works he has premiered, including Chaya Czernowin, George Lewis, Ashley Fure, Tyshawn Sorey, Anna Thorvaldsdottir, Marcos Balter, Steven Takasugi, and Raphaël Cendo, as well as continental premieres of works by Salvatore Sciarrino, Karlheinz Stockhausen, Georges Aperghis, Beat Furrer, Olga Neuwirth, Liza Lim, Enno Poppe, and Pierluigi Billone, amongst others. 

He performs frequently on major stages for contemporary music, including Wien Modern, Warsaw Autumn, Montréal Nouvelles Musiques International Festival, Ecstatic Music Festival, the Miller Theater's Composer Portrait Series, The Park Avenue Armory, the U.S. Library of Congress, Constellation's Frequency Series, MATA Festival, Curitiba Bienal Musica Agora (Brazil), Liquid Music at the St. Paul Chamber Orchestra Center, The Stone, and EMPAC at Rensselear Polytechnic Institute. as well as radio stations WQXR (New York), WFMT (Chicago), including Q2’s Meet The Composer podcast. He has recorded for numerous labels including New Amsterdam, New Focus Recordings, Carrier Records, Kairos, Wergo, and TUNDRA. Muncy holds the doctor of music degree from Northwestern University. 
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Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Rainer Rubbert und Martin Daske
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aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Alle Veranstaltungen finden im BKA-Theater, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, statt.
Telefon: 030 - 20 22 007
Eintritt: 13,- / 9,- €
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