Montag, 22. Januar 2018

Unerhörte Musik | Newsletter | 2018 | Nr. 2



NEWSLETTER 2018 | Nr. 2
23. und 30. Januar


„Eine Freiheit, die man nicht nutzt, macht unglücklicher als eine,
die man nie hatte.”
(Rebecca Niazi-Shahabi)
DEGEM,
zwei eigenwillige Recitals erwarten uns an den kommenden beiden Dienstagen.
Am 23. Januar wird der russische Cellist Konstantin Manaev konzertieren. Alone ... mit Solostücken von Gija Kantcheli, Franghiz Ali-Zadeh, Aziza Sadikova UA, Tan Dun, Giovanni Sollima, Sofia Gubaidulina, Tatsuru Arai UA, Sergej Newski, Alexandra Filonenko UA, Alexey Sioumak UA und einem Duo für Violoncello und Violine von Johanna Doderer (Special Guest: Julia Smirnova)
Weiterhin erwartet das Publikum ein Musikfilm mit Konstantin Manaev, Break on Through, eine Hommage an Jim Morrison.

Die Zither ist ein in der Neuen Musik eher vernachlässigtes Instrument…
Der österreichische Musiker und Biologe Martin Mallaun arbeitet erfolgreich in völlig konträren Bereichen: zum einen beschäftigt er sich als Zitherspieler mit einem breiten Spektrum an Musikstilen, zum anderen untersucht er als Botaniker die Auswirkungen des Klimawandels im Hochgebirge.
„Unter den Händen von Martin Mallaun wird die Zither zum klanglich unerhört vielseitigen, ausdrucksstarken Konzertinstrument.“ (Max Nyffeler, Neue Musikzeitung, 07/2011)
In seinem neuen Soloprojekt Tunings beschäftigt er sich am Dienstag, 30. Januar in seinem mit einem der faszinierendsten Aspekte heutiger Musik – der Mikrotonalität - von alternativen Stimmungssystemen in zeitgenössischer Musik bis zur E-Zither. Zu seinem Programm schreibt er:
"Arnold Schönberg erwies sich in seiner Harmonielehre als Prophet, indem er bereits 1911 die gleichstufige Stimmung zur Disposition stellte. Jene Stimmung, die musikhistorisch gesehen, als vorübergehende Laune betrachtet werden könnte.... Die Zither ist aufgrund ihrer multiplen Möglichkeiten der Umstimmung wie wenige andere Instrumente für das Spiel mit verschiedenen Stimmungssystemen geeignet. Martin Mallaun beschäftigt sich daher in seinem neuen Soloprojekt mit der Mikrotonalität, von alternativen Stimmungssystemen in zeitgenössischer Musik bis zur Mitteltönigkeit der Renaissance."
Zu hören sind Werke von Bernhard Lang, Matthias Kranebitter UA, William Dougherty DE und Marco Döttlinger UA; Martin Mallaun kontrastiert diese neuen Stücke mit der Lautenmusik des Renaissancemeisters John Dowland.
Einführung: 19:45 Uhr
 Inhalt
 Dienstag, 23. Januar | Konstantin Manaev, Violoncello
 Dienstag, 30. Januar | Martin Mallaun, E-Zither
Dienstag, 23. Januar 2018 | 20:30 Uhr | Konstantin Manaev
Konstantin Manaev, Violoncello


Alone
Gija Kantcheli
Nach dem Weinen (1994)
für Violoncello solo

Philosophisch angehauchtes Kultstück im unverwechselbaren Stil des georgischen Komponisten. Es kommt wie aus fremder Ferne und ist von ausgreifender, ernster Klanggebärde und leise vibrierender Trauer getragen. Am Ende verlangt es ein "kaum hörbares Stöhnen" des Cellisten.

Gija Kantscheli studierte von 1959 bis 1963 am Konservatorium von Tbilissi (Georgien) bei Iona Tuskija. Seit seinem Examen ist er als freischaffender Komponist tätig. 1971 wurde Kantscheli musikalischer Leiter des Rustaweli-Theaters in Tbilissi.
Der Komponist übersiedelte 1991 nach Berlin, wo er ein Stipendium des DAAD erhielt. 1995 wurde er Composer-in-residence der Königlichen Flämischen Philharmonie in Antwerpen. Seither lebt Kantscheli als freischaffender Komponist in Belgien. Nachdem Kantscheli in den sechziger Jahren als Komponist der „sowjetischen Avantgarde“ begonnen hatte, erarbeitete er sich seitdem zielstrebig einen eigenen musikalischen Stil.
Kantschelis Klangwelt besitzt etwas ungemein Natürliches. Seine musikalischen Strukturen richten sich allein nach emotionalen Gesichtspunkten wie Steigerung und Spannung, Erregung und Ruhe. Er arbeitet mit dynamischen Extremen und fordert nicht selten äußerste Langsamkeit. Kantschelis Musik ist atmosphärisch seiner Heimat Georgien verbunden, ohne dass sie jedoch georgische Folklore zitiert. Nostalgie und Melancholie sowie Trauer über die politischen Zustände in der damaligen Sowjetunion („Leben ohne Weihnacht“) und die Zerstörungen des georgischen Bürgerkrieges prägen sein Schaffen.
Giovanni Sollima
Alone (1999)
für Violoncello solo

Giovanni Sollima stammt aus einer Musikerfamilie und wurde in Palermo geboren.Er studierte Violoncello bei Giovanni Perriera und Antonio Janigro und Komposition bei seinem Vater Eliodoro Sollima und Milko Kelemen. Während seiner internationalen Karriere als Cellist arbeitete er mit Musikern wie Claudio Abbado, Giuseppe Sinopoli, Jörg Demus und Martha Argerich.
Von früher Jugend faszinierte Giovanni Sollima jede Art Musik, und er suchte nach neuen Verschmelzungen der unterschiedlichen Genres Klassik, Rock, Jazz und Volksmusik – aus Sizilien und anderer Mittelmeerländer. Inzwischen tritt Sollima hauptsächlich als Interpret eigener Werke an die Öffentlichkeit. Als Solist spielte er seine Musik mit unterschiedlichen Formationen – darunter die von ihm 1997 in New York gegründete Giovanni Sollima Band – an prestigeträchtigen Plätzen wie der Carnegie Hall in New York und dem Concertgebouw in Amsterdam oder der Wigmore Hall in London, aber auch an alternativen Orten wie der Knitting Factory in New York.

Franghiz Ali-Zadeh

Ask Havasi
(2001)
für Violoncello solo
Die Komposition Ask havasi für Violoncello solo ist ein Geschenk Franghiz Ali-Zadeh an den Cellisten Ivan Monighetti zu seinem 50. Geburtstag. Der Titel ist geheimnisvoll und lässt sich nur schwer übersetzen. Im türkischen steht «ask» für Liebe im weitesten Sinne des Wortes. «Hava» oder im Plural «havasi» , umfasst eine ganze Palette von Bedeutungen wie: Luft, Stimmung (psychisch und musikalisch), Gefühl, Impression, Melodie, Modus, Metrum, Tanz…
«Ask havasi» erzählt eine Liebesgeschichte. Doch Details wiederzuerkennen, erwartet man nicht: Die volkstümliche, mit persischen Miniaturen illustrierte Erzählung «Leyla und Megnun» von Mehmet Fuzuli (auch Muhammed Fizumi 1494-1555/6) inspirierte Franghiz Ali Zadeh zu ihrem Stück. Es geht darin um die Begegnung zweier jungen Menschen, die sich auf den ersten Blick in einander verlieben. In den ersten Tagen des Frühlings, die Gärten blühen und duften, geht Leyla mit ihren Freundinnen spazieren. Und Quas macht sich auf zur Jagt. Beide spüren, dass an diesem Tag etwas Ungewöhnliches geschehen werde. Beide sprechen, jeder für sich, über die Schönheit der Natur. Nichts von einander ahnend, gehen sie auf einander zu. Als ihr Lobpreis der Natur den Höhepunkt erreicht, erblicken sie einander und fallen auf der Stelle «megnun» , besinnungslos, wahnsinnig vor Liebe - in Ohnmacht. «Niemand hat je etwas besseres über die Liebe geschrieben» , meinte die Komponistin in einem Brief an Ivan Monighetti. «In unserer zerrissenen und zynischen Zeit ist das Wichtigste , was die Menschenhaben, verloren gegangen: Reinheit und Frische der Gefühle. Deshalb möchte ich an Leyla und Quays erinnern. »
Franghiz Ali-Zadeh stammt aus Baku/Aserbaidschan. 1973 bis 1976 war sie Aspirantin bei Kara Karajew, danach unterrichtete sie am Konservatorium bis 1990 Musikgeschichte. Bis 1993 war sie Professorin für Zeitgenössische Musik und Geschichte der Orchesterstile. Seit 1999 nun lebt Ali-Sade vorwiegend in Deutschland. Im November 2000 erhielt sie den Ehrentitel „Volkskünstlerin der Republik Aserbaidschan“. Als Pianistin setzt sich Ali-Sade nachdrücklich für die Werke zeitgenössischer Komponisten der ehemaligen Sowjetunion und Werke der Zweiten Wiener Schule ein.
Frangis Ali-Sades Kompositionsstil bewegt sich zwischen der traditionellen Musik ihrer Heimat Aserbaidschan und der (teilweise auch experimentellen) Gegenwartsmusik. Zwei Kräfte wirkten in ihr, sagte sie einmal, und aus dem Widerspruch ergebe sich das Neue. Ihr Stil wird beherrscht von einer eigenwilligen Synthese dieser beiden Welten, ein Klangereignis, das von kompositorischer Durchgestaltung noch unberührt scheint. Ali-Sade schafft eine Musik, in der östlich modales Denken mit westlich Konstruktivistischem verschmilzt.

Aziza Sadikova
Nagoracha (2014/2017) UA
für Violoncello solo
Begabung, Hochtemperament und technische Perfektion des Cellisten Konstantin Manaev haben die Komponistin bewegt ein Werk für Violoncello solo zu komponieren. Entstanden ist ein hochvirtuoses Stück nach usbekischen Volksmotiven.

Aziza Sadikova geb. 1978 in Usbekistan, erhielt seit ihrem 5. Lebensjahr Musikunterricht an der usbekischen Musikschule für hochbegabte Kinder und studierte anschließend am staatlichen Konservatorium in Tashkent bei Dmitry Yanov-Yanovsky. 1998 zog sie nach England und schloss mit Auszeichnung das Studium am Konservatorium Birmingham und am Trinity College of Music in London ab. Sie arbeitete mit verschiedenen Ensembles und Musikern in England, den USA, Usbekistan, den Niederlanden und Deutschland zusammen, und ihre Werke wurden bereits von den Sendern BBC, Deutschlandradio Kultur, rbb und MDR Figaro ausgestrahlt.
Aziza Sadikovas Musik ist von der traditionellen usbekischen Musik in Kombination mit zeitgenössischen 'westlichen' Stilen und Techniken beeinflußt. Weitere wichtige Inspirationen sind die Gemälde des usbekischen Künstlers Bobur Ismailov, sowie Philosophen und Mystiker wie Khayyam und Hafiz. Aziza Sadikovas Musik wird von Ries und Erler, Berlin, verlegt.
Tan Dun
Intercourses of fire and water (1996)
für Violoncello solo
Tan Dun gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Spielend bewegt sich der 1957 in der Provinz Hunan geborene Komponist zwischen den Gegensätzen der chinesischen und der abendländischen Musiktradition. Schon in jungen Jahren sammelte Tan Dun Lieder und Gesänge seiner Heimat. In den 1980er-Jahren zog es ihn in den Westen, genauer gesagt in die pulsierende Metropole New York. Hier entwickelte Tan Dun eine eigene Klangsprache, mit der er seitdem in Orchesterwerken, Opern und Filmmusiken auf immer wieder neue Weise asiatische und westliche Kultur in Dialog setzt. In zwei unterschiedlichen Konzertprogrammen, die einerseits den Elementen Feuer und Wasser huldigen, andererseits den musikalischen Topos der Liebe feiern, zeigt Tan Dun das Faszinosum der Begegnung unterschiedlicher Musiktraditionen.

Johanna Doderer

Vulcano
(2016)
Cadenza für Violoncello und Violine
(Special Guest: Julia Smirnova)
In dieser Komposition befinden sich virtuose Ausbrüche, die an Vulkaneruptionen erinnern. „Volcano" wurde ursprünglich für den Cellisten Konstantin Manaev und den Geiger Yury Revich komponiert. Heute Spielt Konstantin Manaev das Stück zusammen mit seiner Frau Julia Smirnova.

Johanna Doderer, 1969 geboren, entdeckte ihr Talent, kreativ mit Musik umzugehen, bereits in ihrer Kindheit. Frühe Improvisationen ließen Gerold Amann auf sie aufmerksam werden. Er ist ihr wichtigster Mentor und Förderer. 1993 begann sie ihr Kompositionsstudium bei Beat Furrer in Graz. Ab 1995 folgten Studien bei Erich Urbanner und Klaus-Peter Sattler (Film- und Medienkomposition) in Wien. Seit damals hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Wien. Ihr Stil ist umstritten. Diskussionen, was zeitgenössische Musik darf oder nicht, führt die Künstlerin oft. Unverblümt tonale Bezüge prägen ihre Werke. Bewusst gestaltet sie ihre Stücke strahlender als viele andere Kompositionen. „Es ist die Bereitschaft, innere Räume zu kultivieren, die Neues entstehen lässt“, sagt Johanna Doderer. Patricia Kopatchinskaja, Édua Zádory, Marlis Petersen oder Ildiko Raimondi gehören zu dem stetig wachsenden Kreis an Künstlern, die ihre Werke aufführen.
«Break on Through», eine Hommage an Jim Morrison (2016)
Musikfilm von Patrick Doderer und Sebastian Kubelka
mit Konstantin Manaev, Dorothea Stockreiter und Jürgen Heimbach
Musik von Johanna Doderer
Musiker: Konstantin Manaev, Cello | Mikhail Mordvinov, Klavier

«Jim Morrison war nicht nur ein Grenzgänger in seinem Leben, sondern auch in den Texten und seiner Musik die er schrieb, die weit über Konventionelles hinaus stets ans Unfassbare reichten.In seinem Song „Break on Through“ konzentrieren sich gerade jene Elemente die sein Wesen ausmachten. J.M. hat mich und meine Musik sehr beeinflusst.Der Rhythmus aus orig. „Break on Through“ bildet die Basis für meine Komposition und ist der rote Faden zu einem dichten Geflecht, einem an die Grenzen gehenden, rhythmischen Pulsierens.» Johanna Doderer
Sofia Gubaidulina

Prélude «Ricochet»
(1974)
für Violoncello solo
Die folgende Arbeit für das Violoncello geht auf eine Einladung Anfang der 1970er Jahre zurück, Etüden für einen Sammelband von Unterrichtsstücken zu schreiben, in denen die Komposition dann allerdings nicht erscheint.
Komponistin Sofia Gubaidulina, geboren 1931 in Tschistopol an der Wolga, hatte in Erwartung der Ablehnung sozusagen für die Schublade geschrieben. Und zwar weniger Etüden für Lernende, sondern vielmehr für das Instrument - dessen Klangwelten auszureizen ihre 10 Präludien geradezu herausfordern. Der pädagogische Anlass bedingte, dass sich jede Miniatur auf ein spieltechnisches Problem konzentriert. Auf Klangfarbenwechsel, Flageolett, das Spiel mit dem Dämpfer, oder, wie das folgende Beispiel belegt - mit gesprungenem Bogen,- ricochet.
Sofia Gubaidulina beendete 1954 ihre Ausbildung am Konservatorium von Kasan und setzte bis 1959 ihr Kompositionsstudium bei Nikolai Pejko in Moskau fort. Seit 1963 ist Gubaidulina als freischaffende Komponistin tätig. Nachdem ihre kompositorische Tätigkeit in der Sowjetunion ständigen Repressalien unterlag, übersiedelte sie 1992 nach Deutschland und lebt seitdem in der Nähe von Hamburg. Gidon Kremers Einsatz für ihr Violinkonzert „Offertorium“ in den 80er Jahren half ihr, im Westen rasch bekannt zu werden. Sie ist u.a. Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und des Ordens „Pour le mérite“.
Aufgrund ihrer Erziehung ist Sofia Gubaidulina dem russischen Kulturkreis zuzurechnen, gleichwohl sind asiatische Einflüsse, die in ihrer tatarischen Abstammung begründet sind, in ihrem Schaffen unüberhörbar. Komponieren ist für die christlich geprägte Komponistin ein religiöser Akt.
Seit den 80er Jahren spielen für Gubaidulina Zahlenverhältnisse eine große Rolle, mit deren Hilfe sie Tonhöhen, Rhythmen und Formverläufe strukturiert. In ihrem Bemühen, Intellektualität und Emotionalität miteinander zu verbinden, fühlt sie sich Johann Sebastian Bach wesensnah. Nicht selten entwickelt sie ihre Werke aus der Stille heraus. Als ihr opus summum bezeichnet sie ihre Dilogie „Johannes-Passion“ und „Johannes-Ostern“, in dem sie in einem kühnen theologischen Ansatz die Evangelistentexte mit Textpassagen aus der Apokalypse kontrapunktiert
Tatsuru Arai
Meta-Formatics (2017) UA
für Violoncello solo
Composer/sound-graphicprogrammer/ creator of Gesamtkunstwerk Tatsuru Arai born 1981 in Japan. Bachelor and Diplom studies in composition with Akira Nishimura,Toshio Hosokawa and Sunao Isaji at Tokyo college of Music. 2007 in composition-class with Bernhard Lang at Implus in Graz. 2009-2013 MA-studies Compostion, Computer-programming and Multimedia-art with Wolfgang Heiniger at the Academy of Music "Hanns Eisler" Berlin.
His works are performed in Over 40 cities in Europa, and Argentina, Mexico,Colombia,Tunisia,Japan etc. His main artistic Thema is to integrate from classical compositions to new technology, as „TRANS-AGES MUSIC“, and to present the fundamental physical nature of the universe in the form of perceptional experiences, that could say aesthetics of “geometric structure”. The human perception of sound, a physical phenomenon, influences human beings and the “geometric structure” is a fundamental pillar that allows us to understand the true nature of the universe. Creating a way to experience even a part of the nature of the universe through sound.
From 2016 he is composing "Hyper Serial Music" that will add innovation to the principle of Serialism three-point: "structural", "complex" and "noisy". Hyper-Serial-Music is the algorithm music generated by state-of-the-art technology such as Artificial Intelligence than by native human intelligence only. He is performing this work in over 30 cities.
Alexey Sioumak

Notizen in Gebärdensprache
(2018)
für Violoncello solo und Live-Elektronik  UA
Alexei Sioumak wurde 1976 geboren. Er studierte am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Alexander Tschaikowsky und nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. bei Theo Loevendie, Louis Andriessen,Andrew Toovey und George Benjamin. Sioumak erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. bei dem Russischen Wettbewerb junger Komponisten (1999) und beim Internationalen Jurgenson Kompositionswettbewerb in Moskau. 2005 wurde er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Seit 2007 unterrichtet er am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Seine Stücke wurden bei verschiedenen internationalen Festivals aufgeführt, so bei den Berliner Festwochen, der Gaudeamus Music Week, Young Euro Classic, ISCM World New Music Days, Warschauer Herbst und Terrritory-Festival in Moskau. Zu den Interpreten seiner Musik gehören das Ensemble Modern, Schoenberg-Ensemble, De Ereprijs, das Staatliche Sinfonieorchester Russland, Orchester Musica Aeterna und die New Siberian Singers sowie das Moscow Contemporary Music Ensemble und das Studio Neuer Musik Moskau. Zu den wichtigsten Werken Alexei Sioumaks gehören die Oper Station nach Dimitri Yalamas (2008) sowie zahlreiche sinfonische und kammermusikalische Werke. Er ist Mitglied der Structural Resistance Group (StRes). Sioumak lebt in Moskau.

Alexandra Filonenko
SUPRIME (2017/2018)
für Violoncello solo und Live-Elektronik  UA
«„SUPRIME“ stellt sich eine multimediale Komposition für Solist (in diesem Fall für Violoncello), Licht und Elektronik vor. Die Idee ist eine Mischung von E und UMusik, die Virtuosität des Solisten ( das Material dessen ist eine virtuose Stimme mit neuen Spieltechniken und pseudo Dancemusik, auch mit gewisser Showelementen), Licht und dem Dialog zwischen dem Solist und Elektronik. Mich hat das Idee voll inspiriert bei der die Frage käme „könnt Ihr vorstellen mit Musik von Helmut Lachenmann zu tanzen?“ fällt für mich definitiv weg, ich denk - JA :)» A. FilonenkoAlexandra Filonenko schloss Ihr Hauptstudium und Aufbaustudium Komposition bei Edison Denisov und Wladimir Tarnopolski in Moskauer Konservatorium P.I.Tschaikowsky ab. Sie war Stipendiatin Akademie der Künste Berlin, Schloss Solitude, Künstlerhaus Schreyahn, Musikakademie Rheinsberg, Casa Baldi (Italien). Preisträgerin beim Kompositionswettbewerbers Händelfestspiele, „Arbeiten mit Arditti“, Deutsche Oper Berlin, Zeitgenössische Oper Berlin/Operare (Musiktheate„Rapunzel“), Young Euro Classik. Ihre Werke waren aufgeführt mit Ensemble Ascolta, Ensemble Aleph, Kairos Quartett, Arditti Quartett, Neue Vokalsolisten, Solisten der Deutsche Oper Berlin, Thomas Zehetmair, Studio Neue Musik(Moskau), Maulwerker, eNsemble (S-Petersburg), Ensemble KNM , Solisten des Musica Aeterna Chor, Music Kollegium Winterthur, Daniel Gloger, Konstantin Manaev, Henja Semmler, Natalia Pschenitchnikova u.a. Ihre waren bei Festival Musica Nova (Heidelberg), Gaudeamus Musikwoche (Amsterdam), Akademie der Künste, (Berlin), Moskauer Herbst, Unerhörte Musik (BKA Berlin), Ultraschall, Märzmusik, Sommer in Stuttgart, Eclat, Dyagilev Musiktage (Perm), Klangspuren Schwaz, Young Euro Classic, Klangwerkstatt Berlin, Salzburgerer Biennale, ISCM, Musik der Jahrhunderten, Moskauer Herbst u.a. uraufgeführt. In 2016 erschien das erste CD „NACKT“ bei FANCMUSIC Musiklabel. Alexandra Filonenko ist freischaffende Komponistin und lebt in Berlin.


Die 1997 geborene Geigerin Julia Smirnova studiert an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Professor Antje Weithaas. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Geigenspiel bei Olga Sopova an der Musikschule in Komsomolsk-am-Amur (in Russland). Mit sieben Jahren erhält sie der 1. Preis beim Nationalen Solistenwettbewerb in Khabarovsk. Nach diesem Erfolg zog sie mit ihrer Mutter nach Moskau, um dort an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Prof . Galina Turchaninova und bei Prof. Alexandr Vinnitsky weiter zu lernen. Weitere wertvolle Impulse erhält sie durch internationale Meisterkurse, u. a. mit Thomas Zehetmair, Maxim Vengerov, Zakhar Bron, Ingolf Turban, Natalia Prischepenko, sowie in der Zusammenarbeit mit dem Dirigent Teodor Currentzis. Julia Smirnova ist Preisträgerin nationalen und internationalen Wettbewerben:
1. Preis beim Internationale "Masur" Violin Wettbewerb, St.-Petersburg (2015)
1. Preis beim VIII. Nationalen Streicher Wettbewerb in Twer, Russland (2013)
Aufnahme in der Yehudi Menuhin "Live Music Now" Verein. Auftritte als Solistin führen sie in ganz Europa, in die Schweiz und Russland. Ihr Repertoire umfasst das gesamte Spektrum der Violinliteratur vom Frühbarock bis zur neuesten Musik.

Der Cellist Konstantin Manaev, der seit 2012 in Berlin lebt, tritt als Solist inzwischen regelmäßig in ganz Europa auf. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke von frühesten Barock bis in die Moderne.
Geboren in Ekaterinburg, erhielt er bereits im Alter von sieben Jahren seinen ersten Violoncello-Unterricht. Er studierte zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Kirill Rodin, danach an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, bei Wolfgang Emanuel Schmidt sowie an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti, der in höchstem Maße zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und Interpretationskraft von jungen Musiker beigetragen hat.
Den Anstoß zu einer musikalischen Karriere von internationalem Maßstab gab eine Vielzahl von erfolgreich bestrittenen Wettbewerben. So gewann Konstantin Manaev etwa beim Grand Prix des Internationalen Wilkomirski Violoncello Wettbewerbs in Poznan, Polen, den 1. Preis, bei den 12. Young Concert Artists European Auditions in Leipzig. Darüber hinaus folgte ein 2. Preis bei der 6. ADAM International Violoncello Competition in Christchurch, Neuseeland. Dem schlossen sich Konzertauftritte im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, in der Semperoper Dresden, in der Berliner Philharmonie, in der Mercedes Benz Arena in Berlin, in der Laeszhalle Hamburg, in der Tonhalle Zürich sowie im Auditorio Nacional de Musica de Madrid an. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie das Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, die Luzerner und Basler Sinfonie Orchester, die Sinfonietta Köln, das Warschauer Sinfonie Orchester, das Moskauer Sinfonie Orchester und Amadeus Kammerorchester.
Ab dem Wintersemester 2016/17 ist Konstantin Manaev als Dozent für Violoncello an der Internationalen Musikakademie Anton Rubinstein Berlin tätig.

Dienstag, 30. Januar 2018 | 20:30 Uhr | Martin Mallaun
Martin Mallaun, Diskantzither, E-Zither, Cetra Nova


Einführung: 19:45 Uhr

Tunings
Bernhard Lang
DW10a (2002)
für E-Zither und Loop-Generator

Das stück gehört zur serie der differenz/wiederholungs-stücke, welche, wie der titel schon sagt, über das thema der musikalischen wiederholungen reflektieren. ziel ist eine art phänomenologische erforschung der wiederholung in der vielfalt ihrer differenzierungen. die wiederholung soll so über die dekonstruktion der wiederholten inhalte zu einem neuen wahrnehmen derselben hinleiten, vielleicht eine neue lesart ermöglichen. die schleife/loop ist das grundlegende strukturelement dieser stücke, die vielleicht studien einer möglichen ästhetik der schleifen ("loop-aestetics") darstellen könnten.
während in den ersten stücken der serie die schleifen immer gespielt oder gesungen wurden, fand in die letzteren der eigentliche ausgangspunkt der betrachtung, nämlich das sampling, im technischen sinn eingang. dazu wurde am iem graz von thomas musil der loop-generator ("looping tom") komponiert, der nunmehr die mechanische wiederholung im stück ermöglicht, teils für sich, teils in der vielfalt der gegenüberstellungen zwischen aktualer und virtueller loop.

Bernhard Lang (*1957) gehört zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten seiner Generation. Er erlangte Bekanntheit durch die Beschäftigung mit dem Phänomen der Wiederholung, im Werkzyklus Differenz/ Wiederholung, basierend auf der philosophischen Arbeit Gilles Deleuzes, wobei er die reproduzierende und DJ Kultur beleuchtet und hinterfragt. Soziokulturelle und gesellschaftskritische Fragen ("Das Theater der Wiederholungen", 2003) werden dabei ebenso umkreist wie dem Musizieren und der Musikkultur innewohnende Problemstellungen ("I hate Mozart", 2006). Ein weiteres Betätigungsfeld ist das "Recyclen" historischer Musiken, welche Lang im Rahmen des Werkzyklus Monadologie mittels computergenerierter Verfahren Filter- und Mutationsprozessen unterzieht.
Bernhard Lang lebt als frei schaffender Komponist in Wien.

John Dowland (1563-1626)  A FantasieThe King of Denmark’s Galliard
Matthias Kranebitter
Die Auflösung traditioneller Stubenmusik in die Geometrie des Alpenhauptkammes (2.Versuch) (2017)
für Zither und Zuspielungen UA

Gefüttert mit 222 Midi-Files alpenländischer Stubenmusik sowie dem geologischen Profil alpiner Gebirgsketten spuckt der Computer musikalische Gesten für Zither aus, die genau dem entsprechen: eine Anhäufung und Überlagerung traditioneller Stubenmusik bzw. dessen extrahierter musikalischer Parameter, abgebildet auf die graphischen Verläufe des Alpenprofils.
Gleichzeitig ist dies aber auch der Versuch kultureller Befreiung mittels musikalischem Schaffen das einer anderen Logik gehorcht - in diesem Fall jener der Geographie anstelle eines kulturell vorgeformten Geschmacks.

Matthias Kranebitter (*1980) studierte in Wien elektroakustische Komposition bei Dieter Kaufmann und German Toro-Perez, Medienkomposition bei Klaus-Peter Sattler, postgradual Komposition in Amsterdam sowie in Graz bei Alexander Stankovski und Beat Furrer.
Seine Musik thematisiert Aspekte unserer Mediengesellschaft mit ihrer Informationsflut. Sie zeichnet ein hohes Maß an Dichte und Heterogenität aus, das Miteinbeziehen unterschiedlichster (un)musikalischer Materialien als Enthierarchisierung und Relativierung von Dogmen und Tabu. Er arbeitet verstärkt mit Elektronik und neuen Medien.
Seine Arbeiten wurden u.a. prämiert mit dem 1.Preis beim Gustav Mahler Wettbewerb 2006, 1.Preis Project Holland Symfonia Gaudeamus Music Week Amsterdam 2009, Impuls Kompositionspreis Graz 2013, Publicity Award der Austro Mechana 2013, Stadt Wien Förderungspreis 2014 und österreichisches Staatsstipendium 2016. Bisherige Zusammenarbeiten fanden u.a. mit Ensembles wie dem belgischen Nadar Ensemble, Decoder Ensemble Hamburg, Ensemble Mosaik Berlin, Talea Ensemble New York, Ensemble Phace, Klangforum Wien oder dem RSO Wien statt.
2015/16 erhielt er das Berlinstipendium der Akademie der Künste Berlin.Er ist Mitbegründer des Unsafe+Sounds Festivals und künstlerischer Leiter des Black Page Orchestras.

John Dowland   - PreludiumLachrimæ Pavane
The Frog Galliard
William Dougherty
Traum im Traum (2017)
für mitteltönige Zither und Sinustöne DE
Traum im Traum was written specifically for Martin Mallaun as part of the 2017 “4020 Festival” in Linz. The theme of both the festival and the work was Arthur Kubin’s 1909 surrealist novel Die Andere Seite (The Other Side). A phantasmagorical book centered on a dream kingdom stuck in an never-ending cycle of stagnation, repetition, and dizzying bureaucracy, The Other Side follows a couple and their entry into a world Kubin describes as, “a sanctuary for all those who are unhappy with modern civilization.” While the world contained everything necessary to cater for one’s bodily needs, it was a place where all forward progress was intentionally stunted, cementing its people in a suspended state of stagnation and inevitable apathy.
Traum im Traum is my evocation of such a world in the sound of Martin Maullaun’s one-of-a-kind Cetra Nova zither. Tuned according to meantone temperament, the Cetra Nova has certain microtonal pitch possibilities that are unavailable in 12-tone equal temperament—the most common tuning system used in virtually all Western classical music today. In Traum im Traum I aimed to use the otherworldliness of certain microtonal harmonies available to the Cetra Nova in combination with subtly-sounding sine tones to evoke, in sound, the twisted, nightmarish world of Kubin’s The Other Side—one that seems quaint on its surface, but upon further inspection, is stuck in a maddening loop of emptiness.
William Dougherty (*1988 Philadelphia/Pennsylvania) studierte Komposition am Boyer College of Music bei Richard Brodhead und Jan Krzywicki. Weitere Stationen seines Studiums führten in ans Royal College of Music nach London (Mark-Anthony Turnage, Kenneth Hesketh) und nach Basel. Derzeit studiert er als Doktorand an der Columbia University/New York bei Georg Friedrich Haas.
William Doughertys Werke wurden bereits international von renommierten Ensembles wie dem Orchestre National de Lorraine, den BBC Singers, oder dem Ligeti String Quartet gespielt. Der 29-jährige kann auf eine Vielzahl an Preisen verweisen, u. a.: BMI Student Composer Awards, die PRS for Music Society, Sound and Music, der King James Bible Trust, das American Composers Forum, die Philadelphia Orchestra Association, Le Conservatoire Americain de Fontainebleau, das Institute for European Studies (Wien), und das UK Foreign Aid and Commonwealth Office.
Marco Döttlinger
graben / wischen / Feder (2017)
für E-Zither UA der Solofassung
Das Stück besteht in der Entwicklung eines dreischichtigen rhythmischen Modells, der Titel „graben / wischen / Feder“ deutet assoziativ-beschreibend an, welche Stadien während dieses Prozesses durchlaufen werden. Der/Dem SpielerIn wird große Präzision abverlangt, um die drei Ebenen exakt aber unabhängig darzustellen, während das Instrument scordiert ist (alle klingenden Tonhöhen sind als Obertöne von Obertönen zu verstehen). Auf diese Weise erscheint das vertikale Zusammenklingen der drei zeitlichen Ebenen in homogenem Kleid.
„graben / wischen / Feder“ (2017) ist Martin Mallaun gewidmet.

Marco Döttlinger (*1984 St. Johann/Tirol) studierte Komposition und Musiktheorie bei Christian Ofenbauer (Salzburg), F. Durieux (Paris) und Georg Friedrich Haas (Basel). Derzeit lehrt und forscht er an der Universität Mozarteum Salzburg. Sein bisheriges Werk repräsentiert verschiedene Genres, darunter reine Instrumentalkompositionen, elektro-akustische Werke sowie Live-Elektronik-Performances, Klanginstallationen und visuelle Musik. Marco Döttlinger wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kompositionspreis  der Universität Mozarteum Salzburg, dem Kompositionsstipendium der Stadt Innsbruck und dem „Jahresstipendium Musik“ der Stadt Salzburg.


Die Kompositon von Matthias Kranebitter wurde durch den SKE-Fonds finanziell unterstützt.
Das Konzert wird durch das Österreichische Kulturforum Berlin unterstützt.



Martin Mallaun „zählt ohne Zweifel zu den vielseitigsten Künstlern, die hierzulande im Moment im Bereich der experimentellen Musik am Werken sind. Egal ob nun in der Improvisation, in der Elektronik, der barocken Lautenmusik, der alpinen Volksmusik oder der zeitgenössischen Musik, der gebürtige Tiroler ist stets auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen Ausdrucksformen auf der Zither“ (music information center austria)
Neben dem Konzertfach Zither am Tiroler Landeskonservatorium studierte Martin Mallaun Botanik an der Universität Innsbruck. Seit einigen Jahren arbeitet er intensiv an der Erweiterung des Repertoires für die Zither. Eine Vielzahl an neuen Stücken – vom Solo bis zum Orchesterwerk – wurde auf seine Anregung hin komponiert und uraufgeführt. Wichtige Begleiter auf diesem Weg sind unter vielen anderen das Zithertrio GREIFER, die Geigerin Barbara Lüneburg oder das Improvisationstrio Tricky Bridges.
Martin Mallaun konzertiert international und ist Gast auf renommierten Festivals wie dem Edinburgh International Festival (UK), der Münchener Biennale (D) oder den Klangspuren Schwaz (A). Neben der Tätigkeit als frei schaffender Musiker unterrichtet er im Tiroler Musikschulwerk. Seit 2001 untersucht er zudem als Botaniker im Forschungsprojekt GLORIA die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation alpiner Ökosysteme.

 
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Martin Daske und Rainer Rubbert

P.S.: Erlauben sie uns noch einen Hinweis in eigener Sache:
Am Sonntag den, 28.01.2018 um 16.00 Uhr wird im Konzertsaal Zellestrasse, Zellestr.12, 20243 Berlin-Friedrichshain das famose Klavierduo Takahashi / Lehmann Werke für 2 - 4 Hände von
Eres Holz, Mayako Kubo, Rainer Rubbert, Helmut Zapf, Susanne Stelzenbach, Martin Daske, Thomas Hennig, Stefan Lienenkämper, Gabriel Iranyi, Laurie Schwartz und Samuel Tramin aufführen.
Ein Konzert des ATONALE e.V.


Die Unerhörte Musik wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Alle Veranstaltungen finden im BKA-Theater, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, statt. Telefon: 030 - 20 22 007
Eintritt: 13,- / 9,- €
Zehnerkarte: 80,- / 60,- € (übertragbar)


 
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